<b>Übersicht</b><br>Fortschrittliche 3D‑Druckverfahren und Biofabrikation bieten ein umfassendes Portfolio medizinischer Lösungen für Simulation und patientenspezifische Anwendungen. Das Angebot reicht von anatomischen Modellen und kundenspezifischen Operationsführungen, die die virtuelle Planung in den OP übertragen, bis zu hochrealistischen Phantomen und injizierbaren Modellen für Verfahrensschulungen, Gerätetests und KI‑Validierung. Multimaterial‑Druck und Silikon‑Nachbearbeitung ermöglichen realistische Anatomie, haptisches Feedback und funktionales Verhalten in verschiedenen Fachgebieten.<br><br><b>Anästhetische Sicherheits‑Tray</b><br><ul><li>3D‑gedrucktes Tray zur Verringerung von Medikationsfehlern durch intuitive räumliche Anordnung und ISO‑konforme Farbkennzeichnung.</li><li>Hauptvorteile: feste Plätze für Wirkstoffklassen zur Fehlerreduktion, schnellere Vorbereitung und bessere visuelle Klarheit durch hochkontrastige Farbgebung.</li><li>Eigenschaften: standardisiertes, unterteiltes Layout; Farbkennzeichnung gemäß ISO 26825:2008 und JCI‑Kennzeichnungsempfehlungen; optimierte Fächer für gängige intraoperative Wirkstoffe; gefertigt mit kosteneffizienten, nachhaltigen 3D‑Druckverfahren.</li><li>Anwendungen: routinemäßige Anästhesieverabreichung, Sicherheit und Organisation im OP, Reduktion der kognitiven Belastung in kritischen Situationen.</li></ul><br><b>Mamma‑Phantom (Harzbasis)</b><br><ul><li>Patientenspezifisches, hochrealistisches Modell für onkoplastische Eingriffe und mikrochirurgische Rekonstruktion.</li><li>Hauptvorteile: detaillierte innere Anatomie mit starrer Rippen‑/Brustwand, Gefäßstrukturen bis ca. 3 mm, hybride haptische Eigenschaften durch Multimaterial‑Druck plus Silikon‑Finish.</li><li>Eigenschaften: starre innere Struktur, multimateriale Differenzierung interner Strukturen, Silikon‑Guss für Haut‑/Muskeltextur, Anpassung anhand hochauflösender MRT‑Segmentierung.</li><li>Anwendungen: Tumorentfernung, Flap‑Dissektion‑Simulation, Mastektomie und rekonstruktive OP‑Planung.</li></ul><br><b>Mamma‑Phantom (Silikonbasis)</b><br><ul><li>Pathologisches Brustmodell aus geschichteten Silikonen zur Replikation von Gewebeelastizität, Widerstand und Tastverhalten.</li><li>Hauptvorteile: mehrschichtige anatomische Trennung (Epidermis 0,40 mm, Dermis 0,46 mm), 3D‑gedruckte PLA‑Tumoren für pathologische Szenarien, realistisches Verhalten bei Inzision und Nahtführung.</li><li>Eigenschaften: mehrschichtige Silikonarchitektur, spezifizierte Epidermis/ Dermis‑Dicken, interne Anatomie (Fettgewebe, Thoraxmuskulatur, Mamille), vorgesehen für Ausbildung und Simulation.</li></ul><br><b>Darm‑Phantom (Colon)</b><br><ul><li>Hochrealistisches, pluri‑pathologisches und injizierbares Modell für endoskopische Schulungen und KI‑Validierung.</li><li>Hauptvorteile: wiederholte Verwendung möglich, realistische submuköse Blasenbildung, mehrere Läsionstypen für Trainingszwecke.</li><li>Eigenschaften: Dreischichtaufbau (luminale Oberfläche, Mukosa/Submukosa, Muscularis), ausgelegt für realistisches endoskopisches Verhalten und Injektionen.</li><li>Anwendungen: endoskopische Verfahrensschulung, Training submuköser Injektionen, KI‑Training und Läsionsdiagnose.</li></ul><br><b>Augen‑Phantom</b><br><ul><li>Hochrealistisches Modell für Netzhautchirurgie und subretinale Injektionen mit realistischer Fluiddynamik und haptischem Feedback.</li><li>Hauptvorteile: realistische Blasenbildung, mechanisch getestete Sklera‑Punktionsresistenz, anatomische Genauigkeit inkl. Kapillaren, Sehnerv und Fovea, intraoperative Linse für Visualisierung.</li><li>Eigenschaften: spezialisierte Harzmischungen mit unterschiedlicher Konsistenz und Farbgebung; geschichtete Architektur zur korrekten Fluidinteraktion; optionales Gesichtsmaske‑Zubehör zur Fixierung in chirurgischem Setup. Patent Nr. 102025000000543.</li><li>Anwendungen: subretinale Injektionen, epiretinales Peeling, Trokareinlage und Simulation posteriorer Segmenteingriffe.</li></ul><br><b>Pathologisches Auge (visuelles / Patientenkommunikations‑Modell)</b><br><ul><li>Visuelles Modell, das hohen visuellen Realismus für Patientenaufklärung und Schulung priorisiert (Retina, Hornhaut, Sklera, Sehnerv, extraokuläre Muskeln dargestellt).</li><li>Hauptvorteile: visuelle Detailtreue und Darstellung mehrerer Pathologien für klinische Gespräche; vorgesehen für Kommunikation und Ausbildung, nicht zur Nachbildung mechanischer Eigenschaften für chirurgisches Training.</li></ul><br><b>Kniefantom</b><br><ul><li>Hybrides orthopädisches Simulationsmodell mit starren 3D‑gedruckten Knochen, flexiblen Bändern, realistischem Meniskus und abnehmbarem, mit Reißverschluss versehenem Weichteil‑Überzug zur internen Visualisierung.</li><li>Hauptvorteile: präzise Knochenanatomie, abnehmbarer Weichteil‑Überzug für Innenansicht, ständerbefestigte Stabilität für Manöver.</li><li>Anwendungen: arthroskopische Meniskusreparatur, intraartikuläre Injektionen, Gelenkmanipulation und Instrumentenhandling.</li></ul><br><b>Pathologisches Herz</b><br><ul><li>Multimaterial‑Weichgewebeherzmodell zur Simulation struktureller Pathologien mit realistischem haptischen Feedback.</li><li>Hauptvorteile: vollständige Herzstruktur inkl. Vorhöfe, Ventrikel und große Gefäße; transluzente Wände zur Visualisierung interner Pathologien und Geräteinteraktion.</li><li>Eigenschaften: Kombination aus klaren und flexiblen Harzen sowie farblicher Differenzierung der Pathologien; ausgelegt für Gerätetests und präoperative Planung.</li><li>Anwendungen: strukturelle Herzeingriffe, präoperative Planung und hämodynamische Simulation.</li></ul><br><b>Patientenspezifische Nasen‑Orthese</b><br><ul><li>Kundenspezifische Nasenorthesen, gefertigt aus 3D‑Gesichtsscans, zur Unterstützung der Heilung und zum Schutz nach Nasentrauma.</li><li>Hauptvorteile: perfekte anatomische Passform, Verteilung der Aufprallenergie auf Stirn und Wangenknochen, uneingeschränktes Sichtfeld und verbesserte Compliance.</li><li>Eigenschaften: biokompatibles, leichtes 3D‑gedrucktes Harz, konturierte Öffnungen für Sicht und Stabilität.</li><li>Anwendungen: Behandlung nasaler Frakturen, postoperative Schutzmaßnahmen (Rhinoplastik), Sporttraumatologie und Versorgung von Kiefer‑Gesichts‑Traumen.</li></ul><br><b>Patientenspezifische Operationsschablonen</b><br><ul><li>Individuelle 3D‑gedruckte Schablonen mit präzisen Führungen und Zylindern für exakte Bohrungen, Schnitte und Implantatpositionierung bei Hartgewebeanwendungen.</li><li>Hauptvorteile: präzise Übertragung der virtuellen Planung in den OP, Snap‑Fit‑Passform reduziert Operationszeit und Abhängigkeit von intraoperativer Fluoroskopie.</li><li>Eigenschaften: aus CT‑Daten des Patienten erzeugt, biokompatible und sterilisierbare Materialien, MDR 2017/745 Klasse IIA‑Konformität wo zutreffend; Prozesse nach ISO‑Qualitätsrahmen.</li><li>Anwendungen: Knochenarthroplastik und Deformitätskorrektur, Tumorresektion und Rekonstruktion, Management von Knochendefekten und Pseudarthrosen.</li></ul><br><b>Magen‑Phantom</b><br><ul><li>Hochrealistisches, pluri‑pathologisches und injizierbares Modell für endoskopische Schulungen und KI‑Validierung, mit dreischichtiger Replikastruktur ähnlich dem Darm‑Phantom.</li><li>Anwendungen: endoskopische Verfahrensschulung, submuköse Injektionstraining, KI‑Training und Läsionsdetektion.</li></ul><br><b>3D‑gedruckte anatomische Knochen</b><br><ul><li>Kundenspezifische Knochenmodelle verfügbar in starrer FDM‑Ausführung für Lehrzwecke oder in hochrealer PolyJet‑Ausführung für chirurgische Simulationen und Integration von Weichteilen.</li><li>Eigenschaften: patientenspezifische Knochen aus medizinischer Bildgebung; FDM für langlebige Lehrmodelle; PolyJet für multimateriale Phantome, die die Biomechanik von Knochen/Knorpel nachbilden, mit integrierten Knorpel‑ und Bandstrukturen in fortgeschrittenen Modellen.</li><li>Anwendungen: Anatomieunterricht, präoperative Planung, Test von orthopädischen Instrumenten und Simulation onkologischer Schnittränder.</li></ul><br><b>Technische Spezifikationen</b><br><ul><li>Kennzeichnung / Normen: Farbkennzeichnung und Labeling gemäß ISO 26825:2008 und JCI‑Richtlinien für Anästhesie‑Trays.</li><li>Materialien & Fertigung: Multimaterial 3D‑Druck (PolyJet / Multi‑Resin), starre FDM‑Drucke, ausgewählte Silikone mit Schichtkalibrierung (Epidermis 0,40 mm, Dermis 0,46 mm), weiche und starre Harze für Herz‑ und Augenphantome, Silikon‑Nachbearbeitung für taktile Treue.</li><li>Individualisierung: patientenspezifische Modelle aus CT‑ oder MRT‑Segmentierung in hoher Auflösung; OP‑Schablonen aus CT‑Daten für präzise Passform und Trajektorienkontrolle.</li><li>Haltbarkeit & Gebrauch: ausgewählte Phantome ausgelegt für Mehrfachverwendung; injizierbare Modelle unterstützen realistische Blasenbildung bei submukösen Injektionen.</li><li>Regulierung & Qualität: OP‑Schablonen entsprechen MDR 2017/745 (Klasse IIA) wo zutreffend; Materialien und Prozesse bezugnehmend auf ISO‑Qualitätsrahmen (z. B. ISO 13485‑Prinzipien) für Fertigung und sterilisierbare Materialien.</li><li>Patente & IP: die Technologie des Augenphantoms umfasst Patent Nr. 102025000000543.</li><li>Zweckbestimmung: medizinische Ausbildung und Simulation in Anästhesie, Chirurgie, Ophthalmologie, Endoskopie, Orthopädie und Kardiologie; ausgewählte Produkte sind als Medizinprodukte mit entsprechender Konformität vorgesehen.</li></ul>