ÜbersichtExpasyl™ ist eine Retraktionspaste für den Zahnfleischsaum, entwickelt für kontrollierte, minimalinvasive Sulkusöffnung zur Abformung und für restaurative Eingriffe.
Klinische LeistungSeit der Markteinführung 2000 durch klinische Daten über mehr als 20 Jahre gestützt, ermöglicht Expasyl™ eine vorhersagbare Sulkusöffnung bei Schonung des epithelialen Attachment und stellt eine Alternative zum herkömmlichen Retraktionsfaden dar.
Vorteile im ArbeitsablaufExpasyl™ wird in etwa 20 Sekunden in den Sulkus eingebracht. Es wirkt in 1–2 Minuten und lässt sich mittels sanftem Luft/Wasser-Strahl leicht entfernen. In der Regel sind keine zusätzliche Anästhesie oder Hämostase erforderlich, was prothetische und implantologische Abläufe vereinfacht.
Hauptmerkmale- Reduzierter Druck vs Faden: Erzeugt etwa 143 kPa gegenüber 5.396 kPa beim Faden — ca. 37‑mal weniger Druck.
- Kontrollierte Viskosität: Formuliert, um den Sulkus zu öffnen ohne das epitheliale Attachment zu schädigen.
- Hochpräzise Abformungen: Ermöglicht Abformungen im gleichen klinischen Zeitfenster bei intaktem Weichgewebe.
- Vielseitige klinische Anwendung: Geeignet für Prothetik, restaurative Arbeiten und Gewebemanagement in der Implantologie.
Indikationen- Prothetik und restaurative Zahnmedizin
- Implantologie und implantatgetragene Prothetik
Technische Merkmale / Spezifikationen- Handelsname: Expasyl™
- Produkttyp: Retraktionspaste für Sulkusöffnung
- Erstvermarktung: 2000
- Einbringzeit: Ca. 20 Sekunden
- Wirkzeit: Typisch 1–2 Minuten
- Entfernung: Leicht mit sanftem Luft/Wasser-Strahl zu entfernen
- Anästhesie / Hämostase: In Standardanwendung keine zusätzliche Anästhesie oder Hämostase erforderlich
- Erzeugter Druck: ~143 kPa (vs 5.396 kPa beim Faden)
- Viskosität: Entwickelt, um den Sulkus zu öffnen ohne das epitheliale Attachment zu beschädigen
- Regulatorischer Status: Medizinprodukt Klasse I – CE
- Verwendungszweck: Nur für den professionellen dentalen Gebrauch
- Hersteller: ACTEON Manufacturing (France)
- Dokumentaktualisierung: April 2025
- Referenzstudie: Bennani V, Aarts JM, He LH. A comparison of pressure generated by cordless gingival displacement techniques. J Prosthet Dent. 2012 Jun;107(6):388-92.