Funktionsprinzip Das Plasma‑Operationsgerät arbeitet mit einem HF‑Feld von etwa 100 kHz, das die leitfähige Kochsalzlösung (Spülflüssigkeit) um die Elektrode anregt und eine etwa 100 μm dicke Plasmaschicht bildet. Das Plasma enthält zahlreiche geladene Teilchen, die ausreichend Energie bereitstellen, um molekulare Bindungen im Zielgewebe zu lösen, wodurch das Gewebe bei relativ niedriger Temperatur schnell in niedermolekulare Moleküle und Atome zerlegt wird und so Schneiden und Koagulation ermöglicht werden.
Vorteile- Bipolares Design: kein Stromfluss durch den Patienten, verhindert Hochfrequenz‑Leckströme.
- Verwendet physiologische Kochsalzlösung als Arbeitsmedium und vermeidet so das Risiko einer Wasserintoxikation.
- Reduziert postoperative Sekundärschäden; Wundkoagulation und Ablösung sind gering, verhindert Harnwegsreizungen und verkürzt die Erholungszeit.
- Das Hauptgerät erkennt Elektroden automatisch und wählt die entsprechende Leistungsstufe selbstständig, reduziert Fehlbedienungen und vereinfacht den Eingriff.
Merkmale / Technische Daten- Fachgebiet: Urologie
- Modell: SPK100-2
- Arbeitsfrequenz: ca. 100 kHz
- Plasmaschichtdicke: ca. 100 μm
- Arbeitsmedium: physiologische Kochsalzlösung (leitfähige Spülflüssigkeit)
- Design: bipolar
- Funktionen: Gewebeschnitt und -koagulation mit reduzierten Nebenverletzungen
- Funktionen des Hauptgeräts: automatische Elektrodenerkennung und automatische Leistungsanpassung