01. – PRÄOPERATIVE PLANUNG
Die Hauptziele der präoperativen Planung sind:
• Ermittlung des präoperativen Beinlängenunterschieds.
• Beurteilung der Größe und Platzierung der Hüftpfannenkomponente.
• Ermittlung der Größe, Position und Passform der Oberschenkelkomponente.
• Den erforderlichen Femur-Offset zu bestimmen.
Darüber hinaus hilft die präoperative Planung dabei, Knochenanomalien und potenzielle Probleme vor der Operation zu erkennen, die möglicherweise den Einsatz spezieller Instrumente erfordern.
Für die A/P-Röntgenaufnahme des Beckens sollte der Femur um 15 Grad nach innen gedreht werden, um eine genaue Darstellung der Femurhalslänge, der Metaphyse und der Diaphyse zu ermöglichen.
Eine direkte Röntgenaufnahme kann ebenfalls hilfreich sein, um die Implantatgröße zu bestimmen.
02. – TEMPLATING DES OBERSCHENKELKNOCHENS
Um den Beinlängenunterschied auf dem Röntgenbild abzuschätzen, sollte eine Linie durch die Unterseite des Sitzbeins gezogen werden.
Anschließend sollte der Abstand vom Trochanter minor bis zur gezogenen Referenzlinie gemessen werden.
Die gemessene Differenz zwischen den beiden Seiten entspricht dem radiologisch festgestellten Beinlängenunterschied.
Als alternativer Bezugspunkt kann der Abstand von der Spitze des Trochanter major zur eingezeichneten Referenzlinie gemessen werden.
Die konische Geometrie des BQS-Schafts sollte den Kanal von der medialen bis zur lateralen Kortikalis ausfüllen.
Zeichnen Sie die Halsresektionslinie an der Stelle ein, an der der ausgewählte Schaft die gewünschte Beinlänge gewährleistet.
Die proximale Spitze der Prothese und die Spitze des Trochanter major sind geeignete Bezugspunkte für die Bestimmung der Höhe des endgültigen Implantats.
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