Die konventionelle Gastroskopie gilt nach wie vor als allgemein anerkannter „Goldstandard“ für die Erkennung und Behandlung von Magenerkrankungen. Patienten mit relativen Kontraindikationen, wie beispielsweise schweren Herz- oder Atemwegsfunktionsstörungen, vertragen jedoch möglicherweise die Belastung durch eine konventionelle Untersuchung nicht. Die für den Patienten mit den Unannehmlichkeiten sowie die Notwendigkeit einer Sedierung schränken zudem den Einsatz zu Screening-Zwecken ein. Darüber hinaus erfordern die meisten Gastroskopie-Eingriffe keine Biopsie oder weitere Maßnahmen. Die COVID-Pandemie hat Endoskopie-Abteilungen weltweit vor eine beispiellose Herausforderung gestellt.
Die Alternative
Gibt es eine Alternative zur diagnostischen Gastroskopie? Die magnetgesteuerte Kapselendoskopie (MCE) scheint eine gute Option zu sein. Es gibt zunehmend klinische Belege dafür, dass die durch ein externes Magnetfeld gesteuerte Kapselendoskopie erfolgreich in der diagnostischen Gastroskopie eingesetzt werden kann. Die MCE weist eine ähnliche Genauigkeit bei der Erkennung von Pathologien auf wie die konventionelle Gastroskopie, wird jedoch von den meisten Patienten bevorzugt. Allerdings sind bestehende MCE-Technologien auf einen menschlichen Bediener angewiesen, der die Bewegung der Kapsel steuert. Daher gibt es eine Einarbeitungszeit, und ein Bediener würde etwa 20 Minuten benötigen, um die Kapsel bei einem MCE-Eingriff manuell zu navigieren.
Die Komponenten
OMOM RC bietet eine sichere, nichtinvasive und vollautomatische diagnostische Gastroskopie, die dank der verlängerten Akkulaufzeit der Kapsel nicht nur eine Gastroskopie, sondern auch eine gründliche Untersuchung des Dünndarms in nur einer Sitzung ermöglicht. Das System besteht aus einer Roboter-Bewegungseinheit, einer Steuerkonsole (mit Auswertungssoftware), einer Aufzeichnungseinheit und der Einweg-Roboterkapsel.
Roboter-Bewegungseinheit
Automatischer Roboterarm
Innovatives Zwei-Magnet-Design
Keine Positionsänderungen des Patienten erforderlich
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