Die Argon-Plasma-Koagulation, kurz APC, ist ein elektrochirurgisches, monopolares Verfahren zur oberflächlichen Blutstillung, Devitalisierung und Ablation mit ionisiertem Argongas.
Argon ist ein inertes Gas und kann leicht ionisiert werden.
Arbeiten mit Argon-Plasma-Koagulation
Argonplasma-Koagulation
Verwendung von APC
Der effektivste Ort für die Zündung von APC ist nahe am Gewebe. Der Abstand zwischen der Applikatorspitze und dem Gewebe beträgt bei der Anwendung ca. 5-15 mm. Die Koagulation ist direkt auf dem Gewebe sichtbar; durch Bewegung lassen sich die Oberflächenverteilung und die Intensität der Koagulationsfläche leicht bestimmen und kontrollieren. In der Literatur wird die Anwendung manchmal mit der Verwendung eines Pinsels verglichen.
Nur bei guter Sicht verwenden
APC sollte nur dort angewendet werden, wo gute Sichtverhältnisse herrschen
Eindringtiefe und Dosierung
Die Eindringtiefe von APC hängt von verschiedenen Faktoren wie Art, Wirkung und Dauer der Anwendung ab. Bei konventioneller Anwendung kann von einer Eindringtiefe von ca. 2-3 mm ausgegangen werden.
Vermeiden Sie Gewebekontakt
Legen Sie die Spitze des APC-Applikators nicht auf das Gewebe, wenn es aktiviert ist. Lassen Sie das Gas nicht in die Gefäße oder Organe eindringen.
Abstand zu Metall und chirurgischem Nahtmaterial
Um eine unbeabsichtigte Koagulation zu vermeiden, darf APC nicht auf Metallklammern oder chirurgisches Nahtmaterial aufgetragen werden.
Der APC-Applikator
Der APCapplicator ist ein elektrochirurgisches Multitalent. Zusätzlich zum "reinen" berührungslosen Argonplasma
koagulation sind weitere elektrochirurgische Optionen im Griff integriert: Schneiden und Koagulieren mit Spatel oder Nadelelektrode. Wahlweise mit oder ohne Argonunterstützung.
Schaftrohr
Elektrodenlänge stufenlos einstellbar (0-14 mm), wobei der Arbeitsabstand unverändert bleibt
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