ProduktübersichtEine Einweg-laparoskopische Schere mit gelenkiger Spitze ist ein elektrochirurgisches Einmalinstrument für minimalinvasive Eingriffe. Sie verbindet die Schneidfunktion einer laparoskopischen Schere mit einer distalen, gelenkigen Spitze, die sich unabhängig vom Schaft drehen lässt, um schwer zugängliche anatomische Bereiche zu erreichen, Schaft-Neupositionierungen zu reduzieren und die Präzision zu erhöhen bei gleichzeitiger Minimierung des Kreuzkontaminationsrisikos.
Wesentliche Komponenten & Design- Gelenkspitze (distales Ende): Gelenk- oder Drehspitze (typische Länge 5–10 mm) mit einer Bewegungsreichweite von etwa 30°–90° in einer oder zwei Richtungen; enthält zwei gegenüberliegende, geschärfte Klingen aus biokompatiblem, korrosionsbeständigem Metall (Edelstahl oder Titan); Klingen werden über den Griff betätigt, um kontrollierte Schnitte auszuführen.
- Langer isolierter Schaft: Steifer, schmaler Schaft (typische Länge 30–45 cm; Durchmesser 5–10 mm) kompatibel mit standardmäßigen laparoskopischen Trokaren (5–12 mm); vollständig isoliert mit medizinischem, hitzebeständigem Material (PTFE oder verstärkter Kunststoff), um versehentliche Gewebekontakte und elektrischen Leckstrom bei elektrochirurgischen Modellen zu verhindern.
- Ergonomischer Handschaft (proximales Ende): Scherenartige Fingerschlaufen oder Auslösermechanismus zur Betätigung der Klingen; integrierte Gelenksteuerung (Rändelrad oder Hebel) zur Winkelanpassung der Spitze ohne Loslassen des Instruments; aus leichtem medizinischem Kunststoff gefertigt.
- Einwegkonstruktion: Steriles Einwegdesign zur Eliminierung von Kreuzkontamination und zur Vereinfachung des Ablaufs im OP.
Betriebsprinzipien & Vorteile für die Laparoskopie- Einführung durch einen laparoskopischen Trokar und Darstellung mittels Laparoskop auf dem Monitor.
- Die gelenkige Spitze ermöglicht das unabhängige Schwenken der Schneiden und damit präzise Dissektionen in anatomisch engen oder schwer zugänglichen Bereichen ohne häufiges Neupositionieren des Schafts.
- Die Isolierung und die elektrochirurgische Kompatibilität (falls angegeben) verringern das Risiko unbeabsichtigter thermischer oder elektrischer Schädigungen benachbarter Gewebe.
Klinische Anwendungen- Allgemeinchirurgie: Cholezystektomie (Ductus/Vasa cystica), Appendektomie (Mesoappendix), Kolektomie (mesenteriale Dissektion).
- Gynäkologische Chirurgie: Laparoskopische Hysterektomie (Bänder, Uterusgefäße), Ovarektomiezystenentfernung.
- Urologische Chirurgie: Laparoskopische Nephrektomie, Prostatektomie (Durchtrennung von Gefäßen und Bindegewebe).
Technische Spezifikationen- Länge der Gelenkspitze: typischerweise 5–10 mm.
- Artikulationsbereich: ~30°–90°; Modelle in ein- oder zweidirektionaler Ausführung.
- Klingen: gegenüberliegende, geschärfte Klingen, Edelstahl oder Titan.
- Schaftlänge: typischerweise 30–45 cm.
- Schaftdurchmesser: typischerweise 5–10 mm; kompatibel mit Trokaren 5–12 mm.
- Schaftisolierung: medizinisches, hitzebeständiges Material (PTFE oder verstärkter Kunststoff).
- Griff: Scheren-Fingerschlaufen oder Auslöser; Gelenksteuerung; medizinischer Kunststoff.
- Verwendung: Einweggerät für minimalinvasive Eingriffe.
- Elektrochirurgische Kompatibilität: Verfügbar in elektrokauter-kompatiblen Modellen; Isolierung begrenzt Stromleckage.