Finden Sie hier alle Informationen dazu, wie ein EAS-System (elektrisch-akustische Stimulation) funktioniert und wie es auch Ihnen bei einem Hörverlust im Hochtonbereich helfen kann.
Was ist EAS?
Können Sie manche Töne besser hören als andere? Hören Sie Stimmen immer dumpf und undeutlich? Haben Sie das Gefühl, Sie hören trotz Hörgerät nicht gut genug?
Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, dann können Sie vermutlich hochfrequente Töne nicht richtig hören. Die Art von Hörverlust, bei der man hohe Töne nicht mehr (gut) hören kann, nennt man Hochtonschwerhörigkeit bzw. „partieller Hörverlust“. Er kommt sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern recht häufig vor.
EAS verbindet zwei wichtige Technologien miteinander: Das Cochlea-Implantat zur Wiederherstellung der hohen Töne und das Hörgerät zur Verstärkung der tiefen Töne. Im EAS-System sind diese beiden Technologien in einem Gerät vereint, damit Sie das gesamte Klangspektrum hören können. Das bedeutet, dass Sie wieder Gesprächen folgen und Musik genießen können.
Töne mit niederer Frequenz - Technologie eines Hörgeräts
Klänge werden von den Mikrofonen des Audioprozessors aufgenommen.
Tiefe bzw. niederfrequente Töne werden verstärkt und durch das Ohrpassstück ins Ohr geleitet.
Diese Töne werden von der Cochlea normal verarbeitet und an das Gehirn weitergeleitet.
Klänge werden von den Mikrofonen des Audioprozessors aufgenommen.
Die hohen bzw. hochfrequenten Töne werden als elektrische Impulse an das Implantat weitergeleitet.
Diese Töne werden von der Cochlea normal verarbeitet und an das Gehirn weitergeleitet.