Flongle™ verfügt über eine Einweg-Durchflusszelle. Es ist kostengünstig. Es ist im kleinen Maßstab einsetzbar. Es bietet die Möglichkeit einer pipettenfreien Probenbeladung. Es lässt sich mit unseren aktuellen Sequenzierungsplattformen verbinden.
Nur für Forschungszwecke
Hinweis: Diese Anleitung dient vor allem als Orientierungshilfe und kann sich ändern, da sich Flongle während dieser Entwicklungsphase rasch weiterentwickelt – bitte überprüfen Sie diese Seite regelmäßig, um sicherzustellen, dass die bereitgestellten Anweisungen korrekt sind.
1. Flongle: Der Durchflusszellen-Dongle
Vorstellung von Flongle
Flongle™ (Flow Cell Dongle) ist eine Einweg-Durchflusszelle mit einem Adapter, der eine pipettenfreie Probenaufbringung ermöglicht; sie ist kostengünstig und stellt im Vergleich zu den Durchflusszellen des MinION™ Mk1B und Mk1C/GridION™/PromethION™ eine kompaktere Lösung für die Echtzeit-DNA-Sequenzierung dar.
Die Flowzelle liegt obenauf (erste Ebene) und wird vom Flongle-Adapter (zweite Ebene) gestützt, der wiederum mit dem MinION Mk1B (dritte Ebene) oder dem GridION (nicht abgebildet) verbunden ist.
Sie besteht aus einer Einweg-Flusszelle, die die biologischen und chemischen Elemente der Nanoporen-Sequenzierung enthält. Der wiederverwendbare Adapter enthält einen Prozessor (Application Specific Integrated Circuitry, ASIC) zur Verarbeitung der Stromänderungen in jeder Vertiefung und bietet eine Schnittstelle für die Verwendung mit einem MinION Mk1B und/oder GridION
2. Die Flongle-Durchflusszelle
Einfüllen einer Probe in eine Flongle-Durchflusszelle
Der Flongle ermöglicht das pipettenfreie Einfüllen der vorbereiteten Bibliothek in die mit Poren versehenen Vertiefungen über einen Probeneinlassanschluss. Der andere für den Anwender zugängliche Anschluss ist ein Abfallablassanschluss; ein dritter dient der Entlüftung und ist nicht zugänglich. Der Probenzufuhranschluss oberhalb des Nanopore-Arrays ermöglicht das Einfüllen von 30 µl DNA-Bibliothek in das Probenreservoir (Abb. 2, grün).
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