Der Dichtkonus findet seinen Weg durch die einzelnen
Schichten und verschließt die Inzision um das Pneumoperitoneum wieder herzustellen. Dadurch entsteht ein Sicherheitsabstand zwischen der Bauchdecke und den Organen.
Die Markierung am Konus signalisiert dabei die ideale Position für die Ligatur.
Die Nadelzange ist außerdem sehr gut als Notfallnadel zur Unterbindung von Bauchdeckenblutungen geeignet.
Schritt 1:
Führen Sie den Dichtkonus (1) in die Trokarinzision ein. Den Dichtkonus für den Faszienverschluss (1) vorschieben, bis der Markierungsring (1.1) unter dem Endoskop sichtbar
wird (Abb. 1a).
Schritt 2:
Führen Sie die Nadelzange (2) mit entsprechendem Nahtmaterial in das Loch an der Oberseite des Dichtkonus ein (Abb. 2a). Der Pfeil (1.2) zeigt den Austrittspunkt der Zange an (Abb. 2b).
Schritt 3:
Der Austrittspunkt der Zange darf nicht zu nahe an der Kante
des Trokareinschnitts liegen, um einen vollständigen Verschluss zu gewährleisten. Sie können den Austrittspunkt der
Zange durch Kippen des Dichtkonus anpassen. Es sollten ca. 4 cm Naht im Bauchraum sichtbar sein. Lassen Sie die Naht los.
Schritt 4:
Ziehen Sie die Zange (2) in den Dichtkonus zurück bis der Markierungsring (2.1) deutlich sichtbar wird. (An diesem ragt die Spitze der Zange nicht mehr aus dem Austrittsloch des
Dichtkonus (1.4) heraus.)
Schritt 5:
Drehen Sie den Dichtkonus (1) zusammen mit der zurückgezogenen Zange (2) um 180°, Drehrichtung beliebig.
Führen Sie die Nadelzange in die Bauchhöhle zurück und fassen Sie die Naht.