Die individuell angepasste Instrumentengröße ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für eine atraumatische Endoskopie. Gerade in der Kinderurologie ist das Risiko von Schleimhaut-Läsionen in der Urethra durch die Verwendung von zu großlumigen Instrumenten sehr hoch. Lebenslange Komplikationen durch rezidivierende Strikturen können die Folge sein.
Für die Indikationen im Fachbereich Pädiatrie bietet Richard Wolf starre Endoskope in verschiedenen Durchmessern, Längen und Blickrichtungen. Modulare Systemlösungen komplettiert durch flexible Endoskope der neuesten Technologien für die Behandlung vom Neugeborenen bis zum heranwachsenden Jugendlichen.
Für Neugeborene
Miniatur-Kompakt-Fiber-Cysto-Urethroskop (4,5 / 6,5 Charr.) zur schonenden Passage der Harnröhre.
Exzellente Miniatur-Fiber-Optik, Blickrichtung 5°
Effektive Spülung durch ovalen Spül- und Arbeitskanal für Hilfsinstrumente bis 3 Charr.
Für Kleinkinder
Kompakt-Universal-Operations-Cysto-Urethroskop (8 / 9,8 Charr.) zur Refluxtherapie (VUR = Vesico-Uretero-renaler Reflux) bei Kleinkindern.
Atraumatisch geformte distale Spitze
Optimale Sichtverhältnisse, Blickrichtung 12°
Spül- und Arbeitskanal für flexible und starre Hilfsinstrumente bis 5 Charr.
Für heranwachsende Jugendliche
MIDI-size Instrumentarium nach Rösch
Die "MIDI-size" Cysto-Urethroskope (12,5 / 14,5 Charr.) mit Arbeitskanälen von 5 bzw. 7 Charr. bieten ausreichend Kapazität für entsprechende Hilfsinstrumente.
Vermeidung rezidivierender Strikturen durch atraumatische Schaftspitze
PANOVIEW-Optik, Ø 2,7 mm, Blickrichtung 30°
Kompatibel mit allen gängigen Injektionsnadeln zur endoskopischen Anti-Refluxplastik