Das einzige integrierte Gerät und Zubehör für die klinische Forschung an taVNS
Über die transkutane aurikuläre Vagus-Nerv-Stimulation
Seit kurzem gibt es eine nichtinvasive Form der VNS, die als transkutane aurikuläre Vagusnervstimulation (taVNS) bekannt ist (George 2000). Im Gegensatz zur chirurgisch implantierten VNS ist die taVNS eine kostengünstige, risikoarme, einfach zu verabreichende und tragbare Option zur Modulation des Vagussystems. Die taVNS ist attraktiv, da sie eine rasche Umsetzung der grundlegenden VNS-Forschung bei der Erforschung potenzieller Behandlungen von zentralen und peripheren Erkrankungen ermöglicht.
Bei der Vagusnervstimulation (VNS) werden dem zervikalen Ast des Vagusnervs chirurgisch Elektroden implantiert. Über einen implantierten Impulsgenerator (IPG), der chirurgisch in die Brust implantiert wird, werden elektrische Impulse an den Vagusnerv abgegeben. Die VNS ist derzeit von der FDA für die Behandlung von Epilepsie, refraktärer Depression und chronischer Fettleibigkeit zugelassen. Die langfristige Sicherheit der VNS ist gut belegt.
bei der taVNS hingegen wird der aurikuläre Zweig des Vagusnervs (ABVN) elektrisch stimuliert, ein leicht zugängliches Ziel, das das menschliche Ohr innerviert (Peukar und Filler 2002). In den letzten zehn Jahren haben mehrere Gruppen die Sicherheit und Verträglichkeit dieser Methode nachgewiesen, einschließlich der Auswirkungen auf das zentrale und periphere Nervensystem und des Verhaltens in neuropsychiatrischen Bevölkerungsgruppen (Kreuzer et al. 2012, Clancy et al. 2014, Rong et al. 2016, Bauer et al. 2016). taVNS wird auch bei Einzelpersonen erforscht, um die kognitiven und sozialen Funktionen zu verbessern (Jacobs et al. 2015, Jongkees et al. 2018, Colzato et al. 2018). Darüber hinaus sind die Nebenwirkungen von taVNS minimal, wobei Hautreizungen oder -rötungen die häufigste Nebenwirkung sind.
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