Das einzige integrierte Gerät und Zubehörset für die klinische Forschung zur interferentiellen (IF) oder temporalen Interferenzstimulation (TI)
Über interferentielle oder temporale Interferenzstimulation
Interferentielle Stimulation (IF) ist die gleichzeitige Anwendung von zwei (oder mehr) Sinuswellen, beide mit hohen, aber leicht unterschiedlichen Frequenzen, über zwei (oder mehr) Elektrodenpaare oder zwei Stromquellen. Die Summierung von zwei hochfrequenten (HF) Sinuswellen mit leicht unterschiedlichen Frequenzen ergibt eine Wellenform, die eine HF-Trägerwelle (Mittelwert der beiden Sinuswellen) ist, die durch eine niederfrequente Hüllkurve moduliert wird, die mit einer "Schwebungsfrequenz" schwingt. Diese Schwebungsfrequenz ist die Differenz der Frequenzen der beiden Sinusschwingungen (siehe Abbildung unten). Es ist bekannt, dass Neuronen aufgrund ihrer intrinsischen Tiefpassfilterung nicht auf hohe Frequenzen (d. h. >100 Hz) reagieren, so dass die ZF nur von der "Schwebungs"-Interaktion abhängt, die zu einer Neuromodulation führt.
Allgemeiner ausgedrückt, bedeutet Hochfrequenz- (HF) oder Hochfrequenzstimulation (HR) die Verwendung von Frequenzen von 1 kHz oder mehr. HF/HR-Ansätze, einschließlich der IF/TI-Stimulation, gehören zu den spannendsten Verfahren in der Elektrotherapie (einschließlich Neuromodulation, Hirnstimulation, Rehabilitation und bioelektrischer Medizin), da sie im Vergleich zu den herkömmlichen Stimulationsfrequenzen (100 Hz und niedriger) unterschiedliche Auswirkungen auf den Körper haben können. Klinisch gesehen können diese Unterschiede sowohl einen einzigartigen therapeutischen Nutzen als auch deutliche Vorteile bei den Nebenwirkungen mit sich bringen. Gerade weil HF/HR-Interventionen in einem Frequenzbereich weit oberhalb der konventionellen Frequenzen arbeiten, geht man auch davon aus, dass die HF/HR-Stimulation einzigartige zelluläre Ziele und Mechanismen anspricht.
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