Die Dekontaminationsschleuse bietet eine umfassende, validierte Lösung für die Dekontamination hitzeempfindlicher Geräte, wie z. B. elektronischer Geräte, wenn sie in eine Einrichtung eingeführt werden sollen. Erhältlich als Einzeltür- oder Doppeltürausführung, jeweils als Vollglas- oder Edelstahltürversion mit Glasfenster, sind die Zugangstüren mit integrierten aufblasbaren Dichtungen ausgestattet, um die Dichtheit der Kammer in SPF-Barriereeinrichtungen sowie während der Dekontaminationszyklen zu gewährleisten.
Zur Durchführung eines Dekontaminationszyklus kann das Gerät mit einem eingebauten Wasserstoffperoxid-Dampfgenerator ausgestattet sein oder an einen externen Generator angeschlossen werden. Als Alternative zu H2O2 kann die Dekontaminationsschleuse auch an einen Chlordioxid-Generator angeschlossen werden.
Das zur Dekontamination der Oberflächen verwendete Wasserstoffperoxid H2O2 wird in der Kammer in Form von Dampf verteilt. Das in Dampfform vorliegende Biozid kann sich dank eines speziellen Belüftungssystems auch in den unzugänglichsten Zwischenräumen gleichmäßig verteilen. Dieses Prinzip der Verdampfung/Kondensation hat den Vorteil, dass das H2O2 in Kontakt mit der Oberfläche der Ladung konzentriert wird, was eine große Reichweite und Effizienz gewährleistet. Nach dieser Niedertemperaturbehandlung erreicht die Dekontamination einen Sterilitätssicherungswert (SAL) von 10-6.
Um eine vollständige Prozesskontrolle zu gewährleisten, wird das Gerät von einer digitalen SPS-Steuerung mit einer intuitiven Benutzerschnittstelle mit Farb-Touchscreen gesteuert.