Die transkranielle Lasertherapie – auch bekannt als transkranielle Photobiomodulation (tPBM) – ist ein nicht-invasives Verfahren, bei dem Laserlicht transkutan und durch den Schädelknochen hindurch in das zerebrale Gewebe eingebracht wird.
Mithilfe der transkraniellen Photobiomodulation werden zentrale Hirnstrukturen angesprochen, um Heilungs- und Regenerationsprozesse im zentralen Nervensystem zu fördern – ein Ansatz, der besonders bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson von Bedeutung ist.
Dauer einer Behandlung: 20–30 Min.
Anzahl der Behandlungen: Zwischen 10 und 20 Sitzungen.
Intervall: Täglich oder mind. 2–3 Sitzungen pro Woche
Einsatzgebiete
Neurodegenerative Erkrankungen
(z.B. Alzheimer, Parkinson)
Nachbehandlung von Schlaganfällen
Schädel-Hirn-Traumata
Depressionen
Posttraumatische Belastungsstörungen
Migräne
Schwindel
Tinnitus
Klinische Studien konnten belegen, dass die transkranielle Photobiomodulation (tPBM) bei Schlaganfällen den Infarktbereich signifikant reduzieren und die intrazerebrale Mikrozirkulation verbessern kann.
Darüber hinaus zeigen Laboruntersuchungen, dass tPBM die Aktivierung neuronaler Wachstumsprozesse stimuliert. Dieser Effekt ist besonders im Kontext von neurodegenerativen Erkrankungen relevant, da er zur Verlangsamung oder sogar Stabilisierung krankheitsbedingter Prozesse beitragen kann.
Die zugrundeliegenden Effekte werden primär durch die laserlichtinduzierte Stimulation biochemischer Signalwege in den Neuronen erzielt, welche Geweberegeneration und Neuroprotektion fördern. Beides sind entscheidende Faktoren im Kampf gegen neurodegenerative Erkrankungen.