EDoF-Intraokularlinse TECNIS PureSee™ IOL

EDoF-Intraokularlinse - TECNIS PureSee™ IOL - Johnson & Johnson Vision
EDoF-Intraokularlinse - TECNIS PureSee™ IOL - Johnson & Johnson Vision
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Eigenschaften

Art der Linse
EDoF

Beschreibung

Übersicht
Die TECNIS PureSee™ IOL ist eine rein refraktive Intraokularlinse mit erweiterter Tiefenschärfe (EDOF), entwickelt, um die Zwischenentfernungssicht zu verbessern und gleichzeitig die Fernsichtleistung im Bereich asphärischer Monofokal-Linsen beizubehalten. Die Linse wird vorbeladen mit dem TECNIS SIMPLICITY™ Delivery System für die primäre Implantation nach Kataraktentfernung geliefert.

Wesentliche Merkmale
  • Visuelle Störungsprofile ähnlich einer Monofokal-Linse (monofokal-ähnliche Dysphotopsien)
  • Erhaltener Bildkontrast und Kontrastempfindlichkeit im Vergleich zu einigen vergleichbaren EDOF-Technologien
  • Erweiterte Tiefenschärfe, die verbesserte Zwischen- und teilweise Nahsicht bietet
  • Toleranz gegenüber Defokus, was in klinischen Bewertungen zu hoher Patientenzufriedenheit beiträgt


Klinische Höhepunkte
  • Ungefähr 90 % der Patienten gaben an, im 6‑Monats‑Follow‑up gelegentlich oder nie eine Brille zu tragen (keine/wenig/einige Zeit)
  • 97 % der Patienten würden die Linse in einer prospektiven, randomisierten, multizentrischen 6‑Monats‑Studie (N=66) Freunden oder Verwandten empfehlen
  • 97 % der Patienten berichteten in der Studienbewertung über keine sehr störenden visuellen Phänomene


Indikationen
Die TECNIS PureSee™ IOL (einschließlich TECNIS PureSee™ Toric II Varianten) mit dem TECNIS SIMPLICITY™ Delivery System ist für die primäre Implantation zur visuellen Korrektur der Aphakie bei Erwachsenen nach Kataraktextraktion indiziert. Torische II Linsen sind zur Reduktion des präoperativen Hornhautastigmatismus ≥1,0 D indiziert. Die Linsen bieten erweiterte Tiefenschärfe und sind ausschließlich für die Platzierung in der Kapselsack vorgesehen. Nur auf Rezept.

Ausgewählte WARNHINWEISE (Zusammenfassung)
  • Nutzen/Risiko bei Patienten mit rezidivierender schwerer Entzündung, Erkrankungen des hinteren Augenabschnitts, vorangegangenem Trauma oder geschädigter hinterer Kapsel bzw. Zonulafasern sorgfältig abwägen.
  • Rotation torischer Linsen von der vorgesehenen Achse kann die astigmatische Korrektur verringern; eine Fehlstellung >30° kann den Restzylinder erhöhen — bei Bedarf früh repositionieren.
  • Nicht zerlegen, modifizieren oder verändern des Delivery Systems oder seiner Komponenten.
  • System nicht verwenden, wenn die Patrone vor der Implantation gerissen oder gespalten ist.
  • Linse nicht implantieren, wenn die Stabspitze die Linse nicht vorschiebt oder im Delivery System klemmt.
  • Angegebene Hydrations-, Halte- und Lieferzeiten beachten, um Anhaften, Kratzer, Risse oder falsches Falten zu vermeiden; Gerät verwerfen, wenn es länger als 10 Minuten in der Patrone gefaltet bleibt.
  • Einmalprodukt: Wiederverwendung, Wiedersterilisation oder Aufbereitung kann das Gerät beschädigen oder Infektionsrisiken erhöhen; nicht wiederverwenden.


Ausgewählte VORSICHTSMAßNAHMEN (Zusammenfassung)
  • Der Operateur muss potenzielle Patienten über mögliche Risiken und Vorteile informieren und vor der Operation die Patienteninformation aushändigen.
  • Autorefraktometer liefern möglicherweise keine optimale postoperative Refraktion; eine manuelle Refraktion mit Maximum‑plus‑Technik wird dringend empfohlen.
  • Delivery System nicht wiedersterilisieren oder autoklavieren.
  • Nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen und nicht außerhalb des empfohlenen Temperaturbereichs lagern (5°C–35°C / 41°F–95°F).
  • Empfohlene Implantationstemperatur mindestens 17°C (63°F).
  • Beim Gebrauch des Delivery Systems ausgeglichene Salzlösung oder ophthalmische viskochirurgische Präparate (OVD) verwenden; die HEALON™‑Familie wird für OVD empfohlen.
  • Die Linse muss vollständig im Kapselsack platziert werden und darf nicht im Ziliarsulcus liegen; alle viskoelastischen Substanzen entfernen und ein Überblasen des Sacks vermeiden, um Rotationsrisiken zu vermindern.
  • Sorgfältige präoperative Beurteilung bei Patienten mit vorheriger refraktiver Hornhautchirurgie, instabiler Refraktion oder anderen Kontraindikationen erforderlich; Kinder unter 2 Jahren sind keine geeigneten Kandidaten.


Hinweise & Evidenz
Der Hersteller stellt klinische und Laborreferenzen bereit, darunter eine prospektive, randomisierte, multizentrische 6‑Monats‑Studie (N=66) zu patientenberichteten Ergebnissen sowie Optikprüfungen (DOF2023CT4012). Siehe Directions for Use für vollständige Studienzitate und Daten.

Technische Spezifikationen
  • Handelsbezeichnung: TECNIS PureSee™ IOL
  • Im Kennzeichnungsdokument angegebener Modellbezug: DEN00V (Hersteller-Modelbezeichner)
  • Delivery System: TECNIS SIMPLICITY™ Delivery System (vorbeladen)
  • Verwendungszweck: Primäre Implantation zur visuellen Korrektur der Aphakie nach Kataraktextraktion; Toric II Linsen zur Reduktion des präoperativen Hornhautastigmatismus (≥1,0 D)
  • Platzierung vorgesehen: Ausschließlich Kapselsack
  • Gerätetyp: Vorbeladene Intraokularlinse mit Einweg-Delivery-System; steril
  • Design: Rein refraktive EDOF-Linse, entwickelt für ein monofokal-ähnliches Dysphotopsie-Profil und erweiterte Zwischenvision
  • Klinische Evidenz: Prospektive, randomisierte, multizentrische 6‑Monats‑Studie (N=66) mit hohen Zufriedenheitswerten und Indikatoren für Brillenunabhängigkeit
  • Optischer Prüfbuch-Referenz: DOF2023CT4012
  • Regulatorischer Hinweis: Nur auf Rezept; Directions for Use für vollständige Indikationen, Warnhinweise, Vorsichtsmaßnahmen und mögliche Komplikationen bei Kataraktchirurgie und IOL-Implantation konsultieren

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* Die Preise verstehen sich ohne MwSt., Versandkosten und Zollgebühren. Eventuelle Zusatzkosten für Installation oder Inbetriebnahme sind nicht enthalten. Es handelt sich um unverbindliche Preisangaben, die je nach Land, Kurs der Rohstoffe und Wechselkurs schwanken können.