Dieses Sterilisationsverfahren wurde für injizierbare Lösungen und andere pharmazeutische Flüssigkeiten entwickelt. Es nutzt die Zirkulation von überhitztem Wasser mit Luftüberdruck und schützt wärmeempfindliche Produktbehälter. Eine Hochleistungsumwälzpumpe und externe Wärmetauscher ermöglichen schnelles Aufheizen und Abkühlen. Optionale Förderbänder und Roboterschnittstellen optimieren die Beladung und erhöhen den Durchsatz.
Typische Anwendungsbereiche
Geeignet für die Terminalsterilisation einer Vielzahl von Produkten, darunter:
SVP (Flüssigkeiten in Ampullen, Vials),
LVP (Flüssigkeiten in Glasflaschen, BFS, FFS),
Blutplasmapasteurisierung
Hygienische GMP-Konstruktion
Entwickelt für den Einsatz in hygienischen Bereichen mit strengen Auflagen: vollständig entleerbare Konstruktionen, nicht haftende Oberflächen und Edelstahl 316L mit glatter Ausführung. Schweißnähte sind bündig geschliffen, und die Fertigung kann in einem vollständigen Protokoll dokumentiert werden. Produktberührte Werkstoffe mit Rückverfolgbarkeit gemäß EN 10204 und Elastomere, die den Anforderungen der USP Class VI entsprechen.
Heißwassersterilisationsprozess
Kontinuierlicher Kreislauf von überhitztem Wasser, das gleichmäßig über die Beladung verteilt wird
Externe Wärmetauscher erhitzen und kühlen das zirkulierende Wasser
Druckluftüberdruck gleicht den internen Produktdruck während des Heizens und Kühlens aus
Durch die Wasserkühlung wird die Beladung wieder auf Umgebungstemperatur abgekühlt.
Die Ladung ist am Ende des Zyklus nass