Der „ANIKA“-Reha-Handschuh ist ein auf Biofeedback basierender Simulator, der zur Wiederherstellung der Feinmotorik und der motorischen Koordination eingesetzt wird.
Beschreibung
Der Handschuh wird als Rehabilitationshilfe für Patienten mit Hirnschäden und Rückenmarksverletzungen sowie zur Wiederherstellung der Feinmotorik nach Operationen und Verletzungen verwendet.
Allgemeine Funktionsprinzipien und Phasen:
Der „Anika“-Reha-Komplex besteht aus einem Handschuh und einer Computersoftware. An der Handrückseite, am Unterarm und an den Endgliedern der Finger sind Sensoren angebracht, um Bewegungen zu erfassen und die entsprechenden Informationen an das Programm zu übermitteln.
DIE HILFSMITTEL IST WIRKSAM BEI FOLGENDEN INDIKATIONEN:
Wiederherstellung der Feinmotorik nach Erkrankungen und Verletzungen;
infantile Zerebralparese;
Parkinson-Krankheit;
Rehabilitation nach einem Schlaganfall.
1. Die erste Phase umfasst Untersuchung und Diagnostik. Die Anzahl der passiven und aktiven Bewegungen von Fingern, Handgelenken und Unterarmen wird erfasst. Die Endergebnisse werden gespeichert. Das Programm analysiert die Daten und ermittelt Optionen für den Patienten.
2. Die zweite Phase ist die Rehabilitation. Dem Patienten werden auf Grundlage der Analyseergebnisse Übungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad angeboten. Das Übungsprogramm basiert auf visuellem Feedback. Der Ablauf wird in Echtzeit auf dem Monitor angezeigt, sodass der Patient die Korrektheit der Übungen überprüfen kann. Der Therapeut erhält in Echtzeit objektive und genaue Informationen über die Bewegungen des Patienten. So kann der Therapeut das Programm konfigurieren und für jeden Einzelfall die am besten geeigneten Übungen auswählen. Das Training ist als Spiel gestaltet, was den Patienten motiviert, die Bewegungen zu wiederholen, und die Effektivität des Rehabilitationsprozesses steigert.
3. Die dritte Phase umfasst die Kontrolle und Anpassung des Rehabilitationsprozesses.
---