Diese Methode ist eine Abwandlung der von der WHO empfohlenen Diff-Quick- und Wright-Giemsa-Färbung. Sie ist für die Färbeuntersuchung der Morphologie der Spermatozoen, der Spermienzytologie und der Prostatazytologie bestimmt.
Das Prinzip:
Proteine mit unterschiedlichen isoelektrischen Punkten in Spermatozoen und Zellen tragen bei gleichem pH-Wert unterschiedliche Ladungen und binden daher selektiv an verschiedene Färbungen. Die von acidophilen Proteinen freigesetzten Amidos tragen positive Ladungen und binden an die Säurefärbung (Eosin) und färben sich rot. Die von basophilen Proteinen freigesetzten Carboxylgruppen sind negativ geladen und binden alkalischen Farbstoff (Methylenblau), der sie blau färbt. Neutrophile Proteine, deren positive Ladungen aus dem freigesetzten Amido den negativen Ladungen der freigesetzten Carboxylgruppen entsprechen, binden gleichzeitig sowohl die saure als auch die alkalische Färbung und erscheinen violett. Da die freigesetzten Ladungen jedoch gleich sind, ist die Färbung schwach. Der Puffer kann die Interferenz von sauren und alkalischen Substanzen verhindern, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.
Methoden:
Das verflüssigte Sperma 8 Minuten lang zentrifugieren (500 U/min) und den Überstand abnehmen. Waschen Sie das Präzipitat mit isotonischer Kochsalzlösung 2 bis 3 Mal für jeweils 5 Minuten (2.000 U/min). Bei Proben mit vielen Spermien die verflüssigten Spermien vom Boden des Röhrchens nehmen, waschen und 2 bis 3 Mal mit isotonischer Kochsalzlösung zentrifugieren.
Fügen Sie isotonische Kochsalzlösung hinzu, um den Zentrifugenniederschlag nach dem Waschen zu resuspendieren. Nach der Methode des Blutfilmschiebens in Scheiben drücken. An der Luft oder unter Belüftung trocknen.
Den Ausstrich mit 1~2 Tropfen Färbemittel A für 15~20 Sekunden bedecken (das Färbemittel kann in dieser Zeit trocknen).
Färbemittel A mit M/15-Phosphatpuffer abwaschen, dann den Puffer kurz abschütten.
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