Schnelltest zur Messung von Mikroalbumin im Urin unter Verwendung des Immunofluoreszenz-Analysegeräts. Nur für den professionellen Einsatz in der In-vitro-Diagnostik. Der Mikroalbumin-Kassettentest (Urin) basiert auf der Immunfluoreszenz zur Messung des Mikroalbumins im Urin. Die ständige Ausscheidung kleiner Mengen von Albumin im Urin kann das erste Symptom einer Nierenschädigung sein. In der gesunden Niere wird Albumin normalerweise glomerulär gefiltert und tubulär rückresorbiert und ist daher im Urin nur schwer nachweisbar. Die ständige Ausscheidung kleiner Mengen von Albumin im Urin kann das erste Symptom einer Nierenschädigung sein. In der gesunden Niere wird Albumin normalerweise glomerulär gefiltert und tubulär rückresorbiert und ist daher im Urin nur schwer nachweisbar. Bei einer geschädigten Niere ist dieser Prozess gestört. Die Ausscheidung von Albumin mit einer Rate von 20-200 mg/L kann als Mikroalbuminurie definiert werden. Der Mikroalbumin-Test ermöglicht den Nachweis solch geringer Konzentrationen. Insbesondere bei Diabetikern kann ein positives Ergebnis auf den Beginn einer diabetischen Nephropathie hinweisen. Ohne angemessene therapeutische Maßnahmen könnte ein hoher Prozentsatz der Patienten Komplikationen entwickeln. Die Ausscheidung von Albumin nimmt stetig zu (= Mikroalbuminurie) und führt nach einigen Jahren zum Nierenversagen, das eine Dialyse oder Nierentransplantation unumgänglich macht. Eine weltweit anerkannte Studie (DEMAND) zeigt, dass etwa 41 % der Typ-2-Diabetiker eine Mikroalbuminurie haben. Die Häufigkeit der Mikroalbuminurie nimmt mit dem Alter, dem Blutdruck und der Dauer des Diabetes zu und ist seltener, wenn der Blutzuckerspiegel unter Kontrolle gehalten wird.
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