Test zur Diagnose von Entzündungszuständen durch Messung von Procalcitonin (PCT) in Vollblut, Serum oder Plasma unter Verwendung des Immunfluoreszenz-Analysators. Der PCT-Kassettentest (Vollblut/Serum/Plasma) ist ein auf Immunfluoreszenz basierender Test für den quantitativen Nachweis von humanem Procalcitonin in Vollblut, Serum oder Plasma als Hilfsmittel bei der Diagnose von Entzündungszuständen. Procalcitonin (PCT) ist ein kleines Protein mit 116 Aminosäureresten und einem Molekulargewicht von etwa 13 kDa, das erstmals 1984 von Moullec et al. beschrieben wurde. PCT wird normalerweise in den C-Zellen der Schilddrüsen produziert. Im Jahr 1993 wurde bei Patienten mit systemischen bakteriellen Infektionen ein hoher PCT-Spiegel festgestellt, und heute gilt PCT als Hauptmarker für Erkrankungen, die mit systemischen Entzündungen und Sepsis einhergehen. Der diagnostische Wert von PCT ist angesichts der engen Korrelation zwischen seiner Konzentration und dem Schweregrad der Entzündung wichtig. Es hat sich gezeigt, dass "entzündliches" PCT nicht von C-Zellen produziert wird. Die Quelle von PCT während einer Entzündung scheinen Zellen neuroendokrinen Ursprungs zu sein. Der PCT-Kassettentest (Vollblut/Serum/Plasma) basiert auf Immunofluoreszenz. Die Probe wandert über den Streifen vom Probenkissen zum absorbierenden Kissen. Enthält die Probe Procalcitonin, bindet es sich an antikörperkonjugierte fluoreszierende Kügelchen. Anschließend wird die Verbindung von den Fänger-Antikörpern auf der Nitrocellulosemembran (Testlinie) eingefangen. Die PCT-Konzentration in der Probe ist direkt proportional zur Intensität des auf der T-Linie aufgefangenen Fluoreszenzsignals. Die Konzentration von PCT in der Probe ist direkt proportional zur Intensität des Fluoreszenzsignals auf der T-Linie,
---