Die Urinanalyse ist eine der drei Routinen der klinischen Untersuchung und in der Klinik weit verbreitet. Der Urinsedimenttest als häufigste Untersuchung der Urinanalyse wird hauptsächlich zur Identifizierung pathologischer Komponenten im Urin verwendet, darunter Zellen, Ablagerungen, Kristalle, Bakterien und Parasiten. Er ist von großem Wert für die Diagnose, Orientierung, Identifizierung und Prognoseabschätzung von Erkrankungen des Harnsystems.
Das Prinzip:
Die SM-Urinsedimentfärbung ist die am weitesten verbreitete Methode. Durch die direkte Zugabe von Färbemitteln in das Harnsediment lassen sich die Bestandteile des Harnsediments aufgrund ihrer unterschiedlichen Form und Struktur leicht identifizieren. Im Vergleich zur traditionellen SM-Färbung bietet diese modifizierte BASO Urinsedimentfärbung den Vorteil einer kürzeren Färbezeit und einer längeren Lagerstabilität bei Raumtemperatur.
Vorsichtsmaßnahmen:
1. Die Urinprobe muss frisch sein, am besten ist Morgenurin. Die Probe sollte innerhalb von 1 Stunde nach der Entnahme getestet werden. Andernfalls fügen Sie der Probe Formaldehyd hinzu und lagern Sie sie bis zum Test bei 4℃.
2. Wenn der Urin alkalisch ist, sollte er mit 1 %iger Essigsäure auf leicht sauer eingestellt werden, um das Phosphat zu entfernen. Es sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Säure zugegeben wird, da sich sonst Erythrozyten und Gips auflösen.
3. Vor der Urinsammlung ist es sehr wichtig, dass die Patienten ein ordnungsgemäßes Nüchternverfahren einhalten (z. B. kein Trinkwasser während der Probenentnahme), da der Urin sonst verdünnt wird und die Ergebnisse nicht zuverlässig sind. Bei erwachsenen Frauen sollte das Schamhügelchen vor der Entnahme gereinigt werden. Es wird bevorzugt, die Urinprobe in der Mitte des Stroms zu sammeln, um zu vermeiden, dass Schamhügel und abgestorbene Zellen aus der Vagina in die Probe gelangen.
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