Die Urinanalyse ist eine der drei Routinen der klinischen Untersuchung und in der Klinik weit verbreitet. Der Urinsedimenttest als häufigste Untersuchung der Urinanalyse wird hauptsächlich zur Identifizierung pathologischer Komponenten im Urin verwendet, darunter Zellen, Ablagerungen, Kristalle, Bakterien und Parasiten. Er ist von großem Wert für die Diagnose, Orientierung, Identifizierung und Prognoseeinschätzung von Erkrankungen des Harnsystems.
Das Prinzip:
Die SM-Urinsedimentfärbung ist die am weitesten verbreitete Methode. Durch die direkte Zugabe von Färbemitteln in das Harnsediment lassen sich die Bestandteile des Harnsediments aufgrund ihrer unterschiedlichen Form und Struktur leicht identifizieren. Im Vergleich zur traditionellen SM-Färbung bietet diese modifizierte BASO Urinsedimentfärbung den Vorteil einer kürzeren Färbezeit und einer längeren Lagerstabilität bei Raumtemperatur.
Erwartete Ergebnisse:
1. Neutrophile Leukozyten sind violett gefärbt; Zellkerne sind rot-violett gefärbt.
2. Vaginale Plattenepithelzellen sind blassviolett gefärbt; die Zellkerne sind dunkelviolett gefärbt.
3. Die Epithelzellen der Blase sind farblos oder blassblau.
4. Hyaline Abdrücke sind rosa oder hellviolett gefärbt.
5. Granula sind rot und violett gefärbt; granuläre Abdrücke sind blau gefärbt.
6. Das Zytoplasma der Lipozyten ist leicht gefärbt, mit sichtbarer Alveolenstruktur.
7. Lebende und aktive Bakterien sind rosa gefärbt, tote Bakterien sind dunkelviolett gefärbt.
8. Hefezellen werden dunkelviolett oder ungefärbt gefärbt.
9. Trichomonaden sind farblos oder blassblau gefärbt.
10. Erythrozyten sind hellrot-violett gefärbt.
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