Fettsäurebindende Proteine (FABP) sind eine Klasse zytoplasmatischer Proteine, die langkettige Fettsäuren binden. FABP sind kleine intrazelluläre Proteine (~13–14 kDa) mit einem hohen Maß an Gewebespezifität. Sie kommen in verschiedenen Zelltypen reichlich vor und spielen eine wichtige Rolle bei der intrazellulären Verwertung, dem Transport und dem Stoffwechsel von Fettsäuren. Es gibt mindestens neun verschiedene FABP-Typen, von denen jeder ein spezifisches Gewebe-Expressionsmuster aufweist. Aufgrund ihrer geringen Größe treten FABP schnell aus ischämisch geschädigten, nekrotischen Zellen aus, was zu einem Anstieg der Serumspiegel führt. Ischämisch geschädigtes Gewebe ist histologisch durch das Fehlen (oder eine geringe Präsenz) von FABP gekennzeichnet, was die Erkennung solcher Bereiche erleichtert. Nach einem akuten Myokardinfarkt (AMI) wird das kleine Protein H-FABP rasch in den Blutkreislauf freigesetzt. Somit ist H-FABP ein sensitiver neuer AMI-Marker.
EMPFINDLICHKEIT
Bei einer Probenkonzentration von 20 ng/ml sollte die Änderungsrate der Extinktion größer als 0,0100 sein.
KORRELATION
Die Korrelation zwischen einer bekannten Marke (Y) und Gcell (X) lautet y = 0,957x + 0,7033, R² = 0,9975.
LINEARITÄT
Die Linearität liegt im Bereich von [2,5; 130] ng/ml
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