PSA kommt im Zytoplasma der Azinuszellen der Prostata, im Ductusepithel sowie in der Sekretion im Lumen der Ducti vor und ist sowohl in normalem, gutartigem hyperplastischem und bösartigem Prostatagewebe als auch bei metastasiertem Prostatakrebs und im Samenplasma nachweisbar. Ein Anstieg der Serumkonzentration wird bei Patienten sowohl mit gutartiger Prostatahypertrophie als auch mit Prostatakarzinom berichtet, jedoch selten bei gesunden Männern, und bei gesunden Frauen liegt kein Anstieg vor.
Die serielle Messung der PSA-Konzentration im Serum ist ein wichtiges Instrument zur Überwachung von Patienten mit Prostatakrebs und zur Bestimmung der potenziellen und tatsächlichen Wirksamkeit von Operationen oder anderen Therapien; sie kann zudem die frühzeitige Erkennung von Rest- oder Rezidivkarzinomen nach einer radikalen Prostatektomie oder Strahlentherapie ermöglichen.
Empfindlichkeit
Für die Analyseempfindlichkeit sollte die Absorptionsänderungsrate (△A/min) bei einer Probenkonzentration von 25 ng/ml mehr als 0,1000 betragen.
Korrelation
Die Korrelation zwischen einem bekannten Markenprodukt (X) und Gcell (Y) lautet y = 0,8604x + 0,0262, R² = 0,9866
Interferenzen
Analyten
Konzentration
Bilirubin
18,9 mg/dl
Hämoglobin
490 mg/dl
Lipermie
1900
RF
500 IE/ml
Linearität
Linearität bis zu 100 ng/ml.
---