Das PSA im Serum wird als Gesamt-PSA (tPSA) bezeichnet, wobei etwa 10 bis 15 % des PSA auf die freie Form (fPSA) entfallen, von der wiederum etwa 90 % die gebundene Form (cPSA) darstellen. Der Gesamt-PSA-Wert im Serum gilt als Methode der ersten Wahl für die Diagnose von Prostatakrebs. Liegt der Gesamt-PSA-Wert jedoch im Bereich von 4–10 ng/ml (diagnostische Grauzone), lässt sich damit keine Unterscheidung zwischen einer gutartigen Prostatahyperplasie (BPH) und Prostatakrebs treffen. Die Studie ergab, dass der Anteil an fPSA bei Patienten in der diagnostischen Grauzone für Prostatakrebs geringer war als bei Patienten mit benigner Prostatahyperplasie (BPH). Daher können die Bestimmung der fPSA-Konzentration und die Berechnung des Verhältnisses von fPSA zur tPSA-Konzentration die diagnostische Grauzone verbessern. Sensitivität und Spezifität bei Prostatakrebs [1 ≤ 3].
Sensitivität
Für die Analysensensitivität sollte die Absorptionsänderungsrate (△A/min) bei einer Probenkonzentration von 2,00 ng/ml größer als 0,01 sein.
Korrelation
Die Korrelation zwischen einer bekannten Marke (X) und Gcell (Y) lautet y = 0,8808x + 0,1842, R² = 0,9808
Störungen
Analyten
Konzentration
Bilirubin
40 mg/dl
Hämoglobin
500 mg/dl
Intralipid
200 mg/dl
RF
100 IE/ml
Linearität
Die Linearität liegt im Bereich von [0,30; 10,00] ng/ml.
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