Sie dient der Anfärbung und Überprüfung der Zellmorphologie in der Klinik. Bei der gynäkologischen Untersuchung ist die Papanicolaou-Färbung eine gängige Screening-Methode für Gebärmutterhalskrebs und pathologische Veränderungen vor Krebs. Mit der Papanicolaou-Färbung kann der Hormonspiegel der Frau beobachtet und eine Infektion mit Krankheitserregern im Genitalbereich, wie z. B. Candidiasis und Trichomonas, nachgewiesen werden. Dieses Papanicolaou-Färbe-Kit mit EA36 und EA50 ist eine Abwandlung von EA36 und beide Methoden sind im Wesentlichen gleich. Im Allgemeinen sind EA36 und EA50 hauptsächlich für gynäkologische Proben bestimmt, während andere modifizierte EA-Färbungen für nicht-gynäkologische Proben (z. B. Exfoliativzellen aus der Brust und Aszites) vorgesehen sind.
Das Prinzip:
Die Papanicolaou-Färbung enthält Hämatoxylin, Orange G, Eosin, Bismark Brown und Light Green, etc. Oxidatives Hämatoxylin bindet die Nukleinsäuren des Karyons und erscheint indigoblau. Andere Farbstoffe binden verschiedene chemische Komponenten des Zytoplasmas und erscheinen in unterschiedlichen Farben. Zytoplasma-Farbstoffe werden mit hochkonzentriertem Alkohol hergestellt, und während der Färbung werden strenge Maßnahmen zur Hydratisierung und Dehydratisierung getroffen, so dass verschiedene Komponenten der Zelle die Farbstoffe gut binden. Im Allgemeinen ist die Struktur des Nukleolus klar, das Zytoplasma ist hell und lebendig, und die Körnchen im Zytoplasma sind offensichtlich. Daher ist die Papanicolaou-Färbung eine sehr nützliche zytologische Färbemethode.
Erwartete Ergebnisse:
1. Epithelien: Kern ist indigo und Nukleolus ist rot; keratinisierte Zellen im Zytoplasma erscheinen rosa, vollkeratinisierte Zellen erscheinen orange; Zellen vor der Keratinisierung sind himmelblau oder hellgrün.
2. Erythrozyten: Vermeil oder lachsrosa.
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