Reifes Hämatin reagiert mit Wolfram und bildet ein blaues Sediment, das sich stark mit dem Gewebe verbindet. Der rötlich-braune Anteil wird mit Phosphowolframsäure angefärbt.
Methoden:
1. Gewebe in Xylol einlegen. Anschließend wird das Gewebe in Leitungswasser gelegt.
2. Destilliertes Wasser in 5%igen Eisenalaun geben und 30 Minuten lang beizen.
3. Nach dem Waschen in Leitungswasser mit destilliertem Wasser abspülen.
4. Oxidieren Sie den Ausstrich in 2,5%igem Kaliumpermanganat und spülen Sie mit Leitungswasser nach.
5. In 2,5%iges Oxalat legen, bis der Ausstrich weiß wird.
6. Mit Leitungswasser oder destilliertem Wasser abspülen. Dann mit saugfähigem Papier trocknen.
7. 12 bis 24 Stunden in PTAH-Färbemittel einlegen oder eine Stunde lang inkubieren.
8. In 95%igem Alkohol für 3~5 Sekunden differenzieren (so schnell wie möglich)
Rasch dehydrieren; klären und montieren.
Erwartete Ergebnisse:
Rhabdium, Glia, Fibrin, Kerne................Blue
Kollagenfasern...................................Rötlichbraun
Vorsichtsmaßnahmen:
1. Nach der Färbung mit Phosphorwolframsäure-Hämatoxylin nicht mit Wasser abspülen. Schnell in 95%igem Alkohol ausspülen, da Alkohol oder Wasser die rote Farbe wegwaschen wird.
2. Überfärben Sie den Ausstrich nicht, da Phosphowolframsäure-Hämatoxylin ein progressives Färbereagenz ist. Nach einer gewissen Zeit unter dem Mikroskop untersuchen.
3. Das Färbeverfahren sollte in einem Färbeglas durchgeführt werden.
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