Serumeisen ist an Transferrin gebunden, aber nur ein Drittel seiner Kapazität ist gesättigt. Die ungesättigte Bindungskapazität von Transferrin oder Restbindungskapazität (RBC) ist ein Indikator für die Verfügbarkeit von Serumbindungsrezeptoren. Die Eisenmenge, die Serumtransferrin bei vollständiger Sättigung mit überschüssigem Fe3+ binden kann, ist die Gesamtbindungskapazität (TFC). Bei der Methode wird die TFC gemessen, indem das Transferrin zunächst mit überschüssigem Fe3+ gesättigt wird. Das überschüssige Eisen wird mit Magnesiumcarbonat adsorbiert und nach Abschluss des Bindungsprozesses durch Zentrifugation entfernt und das Eisen im Überstand bestimmt. Der gefundene Wert entspricht dem CFT. Wenn die Bestimmung des Serumeisens gleichzeitig mit der TFR durchgeführt und das Ergebnis vom TFR-Wert abgezogen wird, ergibt die Differenz die freie Bindungskapazität (FBC) bzw. das nicht an Eisen gebundene Serumtransferrin.
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